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Portrait Florian Kichhofer

Das grosse Instrument in der Kirche hat mich schon von klein auf fasziniert. Mit 18 Jahren durfte ich dann in Mariastein meinen ersten Orgelunterricht geniessen. Im Laufe der Jahre kamen viele kleine musikalische Puzzleteile zusammen und heute darf ich als Kirchenmusiker im Pastoralraum tätig sein und mich musikalisch in die unterschiedlichsten Richtungen ausleben.

Musik ist mehr als subjektives Empfinden, Musik spricht berührt alle Sinne. In meiner Arbeit, sei das mit den Chören, oder Instrumentalisten, mit Kindern oder Senioren, bin ich immer wieder fasziniert, wie Musik zu einem grossen Ganzen heranwächst und jeden einzelnen in seinem Wesen berührt. Musik beeinflusst den Körperrhythmus sprich den Herzschlag, die Atemfrequenz, den Stoffwechsel, das Schmerzempfinden und den Sauerstoffverbrauch. Musik löst Emotionen aus sie lässt uns nie unberührt, so kann sie beispielsweise Muskelspannungen lösen oder aber verhärten oder unser Gemüt beruhigen oder in Nervosität umschwenken.

Musik geht aber noch viel weiter, so erinnere ich mich immer wieder gerne an das wunderbare Erlebnis in der Carnegie Hall in New York. Wir waren gegen 300 SängerInnen, mit unterschiedlichen Sprachen, bunt gemischt und konnten mit unserer Musik das Publikum tief berühren. Musik hat ihre eigene weltumspannende Sprache, die jeder Einzelne individuell empfindet, vorausgesetzt der Einzelne lässt dies zu und gibt der Musik dazu eine Chance.

Die Neugierde an der «sprachlichen» Vielfalt der Musik, so auch an der Kirchenmusik zu wecken ist eines der Ziele meiner musikalischen Zukunft im Pastoralraum. Die Kirchenmusik hat so vielfältige Facetten, welche es sich lohnt den Kindern und Jugendlichen näher zu bringen und sie dafür zu begeistern. Meine Vision ist, dass wir in ein paar Jahren im Pastoralraum über einen Kinderchor und eine Jugendband verfügen, welche mit Begeisterung die bunte musikalische Vielfalt ergründen und erleben wollen.