Anders?!

Ein neues Schuljahr beginnt. Im alten Schuljahr, in dem vieles anders war. Vieles, aber bestimmt nicht alles.
Flexibilität war und ist nach wie vor gefragt.
Veränderungen wurden einem ungefragt auferlegt. Dem einen oder anderen wurde der Boden unter den Füssen weggezogen und dennoch gab es auch schöne und neue, unbekannte Seiten, die wir ohne die speziellen Gegebenheiten nicht hätten erleben können. Vor einiger Zeit habe ich einen «Post» bekommen, der folgendes besagt: «Lieber Gott, kannst Du bitte 2020 löschen und neu installieren? Es hat einen Virus.» Ja, und dieser wird uns auch noch im 2021/22 begleiten.

Aber wir wollen nicht darauf warten, bis dieser weg ist, denn das wäre verschwendete Zeit. Versuchen wir die Zeit zu nutzen und mit Neuem zu füllen.
Doch nun möchte ich mich auch noch kurz vorstellen.
Mein Name ist Cornelia Binzegger. Ich arbeite seit 2004 als Religionslehrperson an verschiedenen Oberstufenschulhäusern und seit 2008 im Pastoralraum Mittleren Leberberg. Der Lehrplan ist klar und stellt an der Oberstufe „teaching about religion“ sowie Ethikunterricht ins Zentrum. Religionsunterricht ermöglicht Schülerinnen und Schülern anderer monotheistischer und polytheistischer Religionen, ihren Zugang zu ihrer eigenen Religion zu vertiefen. Gleichzeitig werde ich an der Oberstufe als Religionslehrkraft vielmals für die Jugendlichen zur wichtigen Ansprechperson.
In der Mitverantwortung der Firmung, begleite ich viele interessierte Jugendliche auf ihrem Weg zur Firmung.
Diese zwei Aufgabenbereiche geben mir die Möglichkeiten immer wieder spannende Stunden mit den Jugendlichen zu erleben. Kein Jahr ist gleich und somit bin ich immer wieder gefordert neue Ideen in die verschiedenen Einheiten einzufliessen.
Um immer wieder neue Ideen für meinen leidenschaftlichen Beruf zu bekommen, ziehe ich mich, wie Jesus, am liebsten in die Berge zurück, wo ich vom Herrgott wieder neu inspiriert werde.

Ein wichtiger Satz zum Schluss, „Arbeit gibt uns mehr als den Lebensunterhalt, sie gibt uns das Leben.“ (Henry Ford), darum ist es sehr wichtig, da zu arbeiten, wo ihr Leidenschaft verspürt.