"Ab diesem Moment wollte ich mehr wissen"

Domenik Hartmann erzählt von seinem Weg zur Taufe.

Mehrere Schlüsselerlebnisse führten ihn zum Glauben: Domenik Hartmann hat sich am 5.6.2021 taufen lassen. Der Jugendliche erzählt im Interview, wie er zu Gott gefunden hat. Domenik Hartmann (15) Schüler seit August an der FMS in Olten. Sein Traumberuf: Dies ist noch offen. Doch in der letzten Zeit hat er nicht nur an der Schule gelernt, sondern auch auf ein ganz anderes Ziel hingelebt. Nach drei Jahren Religionsunterricht ist Domenik am 5.6.2021 in der Kapelle St.Germans Lommiswil getauft worden. Im Gespräch mit der Religionslehrerin Cornelia Binzegger erklärt er, warum er die Entscheidung gerade jetzt fällte.

Frage: Domenik, was war der Moment, an dem du dich. entschieden hast, Christ zu werden?

Der Moment war schon relativ früh, da ich mit dem Glauben sehr früh in Kontakt kam und zwar schon in jungem Alter. Bereits damals wusste ich, dass ich dem christlichen Glauben angehören wollte. Ich habe mich erst mit 15 Jahren taufen lassen, da ich vorher noch nicht die Möglichkeit hatte. Ich liess mich dann taufen, als ich mich definitiv entschieden habe, die Firmung zu machen, um so dem katholischen Glauben beizutreten.

 

Deine Familie ging diesen Weg mit?

Ja, durch meine Familie kam ich überhaupt erst zum Glauben, also ging sie mit mir diesen Weg meiner eigenen Entscheidung.

 

Wie war deine Taufe?

Die Taufe war sehr aufregend und berührend, aber auch cool, da die Taufe sehr gut durch Cornelia Binzegger und Hans Zünd gestaltet wurde. Kurz gesagt, eine bessere Taufe kann man sich kaum vorstellen.

 

Was ging dir da durch den Kopf?

In dem Moment der Taufe ging mir wegen meiner starken Aufregung kaum etwas durch den Kopf. Ich habe mich voll und ganz auf meine Taufe konzentriert.

 

Was haben deine Eltern nach der Taufe gesagt und hat sich seitdem etwas in deiner Familie verändert?

Meine Eltern sagten nach der Taufe, dass sie stolz auf mich seien, gross verändert in der Familie hat sich nichts. Die Eltern zeigten mir bereits als Kind, wie wichtig es ist, mitmenschlich miteinander umzugehen.

 

Wie war das Erlebnis für deine Gäste, Kollegen und Eltern?

Eltern: Für meine Eltern war es auch ein sehr schönes Erlebnis. Sie waren sehr stolz, auf meinen eigenen Entscheid, mich taufen zu lassen. Meine Mutter ist sehr emotional und hat fast geweint. Es hat ihnen beiden sehr gut gefallen.

Jana: Das Ritual der Taufe mit Wasser und das Anzünden der Taufkerze, sowie da, wo auch wir unsere eigene Kerze anzünden konnten, waren für mich persönlich schöne berührende Momente. Mein Wunsch an ihn ist, gute Gesundheit.

Alina: Schöne Erlebnisse während der Taufe für mich waren, Gemeinschaft und Unterstützung der Jugendlichen. Mein Wunsch an ihn ist, dass er gute Menschen in der Zukunft kennenlernen wird.

Zoe: Am Schluss der Taufe zur erleben, was wirklich Gemeinschaft bedeutet.

Gabriel: Es war für mich ein wunderbares Erlebnis, Hans Zünd und Cornelia Binzegger haben uns voll in die Taufe integriert und uns auf verständliche Art und Weise gezeigt, was taufen bedeutet. Es war ein Erlebnis, welches mir in guter Erinnerung bleiben wird.

Tabea: Das Ritual der Kerze, Gemeinschaft beim Anzünden der Kerzen erleben. Am Schluss das Läuten der Glocken war ein unbeschreibliches Erlebnis und einfach cool.

 

Welcher war dein berührender Moment bei der Taufe?

Mein berührender Moment bei der Taufe war, als ich realisierte, welche grosse Arbeit meine Kollegen und Frau Binzegger für mich geleistet haben. Die Taufe selber, durch Herrn Hans Zünd war für mich jedoch auch sehr berührend.

 

Was für einen Tipp gibst du uns für unser Leben?

Lebt euer Leben so wie es euch gefällt und lasst euch nicht von anderen beeinflussen oder verändern, sondern entwickelt euch zum Guten weiter.

 

Danke Domenik.

 

Cornelia Binzegger